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Dienstag, November 10, 2015

InDesign CS5-Datenzusammenführung – Funktionierender Workflow



Datenzusammenführung bedeutet bei Adobe, dass eine InDesign-Datei mit einer .csv-Tabelle (vergleichbar mit der Serienbrieffunktion von Microsoft) zusammengeführt wird. 

- Excel-Tabelle in OpenOffice öffnen und als "Text CSV.csv"-Datei abspeichern. 
- Dabei im folgenden Fenster den Zeichensatz in Unicode ändern. 
- Und im nächsten Fenster die Feldoption "Alle Textzellen zitieren" auswählen, damit die Umlaute richtig umgesetzt werden. 
-> Es wird nur jeweils das aktuelle Datenblatt gesichert. 
- OpenOffice schließen, damit auf die Datei von InDesign aus zugegriffen werden kann!

- In InDesign das Layout (Zieldokument) öffnen. 
- Fenster/Hilfsprogramme/Datenzusammenführung öffnen. 
- Oben rechts im Fenster im Bedienfeldmenü: Datenquelle auswählen. 
- Optionen
- Komma
- Unicode
- PC
- Im Fenster erscheinen jetzt die Platzhalter aus der ersten Zeile der Datenquelle
- Im Layout den zu automatisierenden Text markieren (z.B. den Vornamen). 
- Im Datenzusammenführungsfenster (Fenster/Hilfsprogramme/Datenzusammenführung) den zugehörigen Platzhalter markieren (-> Name wird ersetzt), und mit den anderen Platzhaltern so fortfahren. 
- Markiert man jetzt die Vorschau, kann man die verschiedenen Layouts durchblättern. 
- Unten rechts im Fenster "Zusammengeführtes Dokument erstellen"
- Im zusammengeführten neuen InDesign-Dokument können jetzt bei einzelnen Problemfällen letzte Korrekturen vorgenommen werden. 
- PDF-Export
- Diese Datei kann jetzt für den Drucker verwendet werden.

Sonderfall: Leerzeilen unterdrücken

Sollen Leerzeilen unterdrückt werden, die beispielsweise durch leere Tabellenfelder in der .csv-Datei entstehen, geht das in InDesign im Fenster Datenzusammenführung/"Optionen für die Inhaltsplatzierung". Hier kann man den Punkt "Leerzeilen für leere Felder entfernen" anhaken.

Die verbundene Tabelle muss zu diesem Zweck schon im Datenzusammenführungsfenster enthalten sein. 

Problemfälle beim Zuordnen einer Datenquelle bei bereits bestehenden zusammengeführten Dokumenten

"Die ausgewählte Datenquelle hat mindestens einen leeren Feldnamen. Reparieren Sie die Datei oder wählen Sie eine andere Datei aus."

- Tritt unter anderem auf, wenn die Datenfelder nicht in der ersten Zeile der Tabelle stehen. 
-> Leerzeilen oder andere Texte über den Datenfeldern löschen, dann gehts. 

- In einer anderen Tabelle vermute ich Formatierungen, die nicht ohne Weiteres sichtbar sind und evtl. nicht umgesetzt werden können. 
-> Wenn ich den Inhalt der Tabelle kopiere und in einer neuen OpenOffice-Tabelle einsetze, kann ich eine funktionierende .csv-Datei erzeugen. 

Konfiguration: OS X 10.9.5, InDesign 5.5, OpenOffice 4.1.1

Montag, November 22, 2010

Große Dateien in InDesign CS4 platzieren

Konfiguration: Mac 2,66 Ghz QuadCore, 3gb RAM, InDesign CS4

Problem: Eine unkomprimiert 2,8 gb große CMYK-Rasterdatei, eine Karte, mit einer Auflösung von 1016 dpi soll leicht beschnitten und dann auf einem "Standbogen" in InDesign visuell platziert werden. "Anzeige mit hoher Qualität" ist nicht möglich. Das heißt: Wenn ich das auswähle, wird nur noch eine weiße Arbeitsfläche angezeigt.

Tests: Ursprünglich hatten wir eine Composite-PDF-1.3-Datei. Die enthaltenen Rasterdaten sind ZIP-komprimiert.

1. Über das Acrobat-TouchUp-Werkzeug schreibe ich verschiedene TIFF-Dateien weg. LZW, ZIP, unkomprimiert. Mit der LZW-TIFF-Datei komme ich noch am weitesten. Hier wird die Datei in hoher Qualität immerhin angezeigt; nur nicht in hoher Qualität sondern zu schlecht aufgelöst. Hier klappt dafür ein akkurater PDF-Export, was ja aber nicht das einzige Ziel war.

2. Die Halbierung der Auflösung bringt auch keinen Fortschritt.

3. Daraufhin zerteile ich die hochaufgelöste Datei in immer kleinere Kacheln: 2, 8, 16, 32 Stück. Das geht z. Bsp. mit dem Graphicconverter 7.01 (Sichern unter), wenn auch noch nicht zufriedenstellend. Aber es reicht, um einen Weg für InDesign zu finden. Die Auflösung der Karte in InDesign wird besser je mehr Kacheln ich verwende. -> Eine Lösung ist das jedoch noch nicht, weil einerseits Graphicconverter nur für PDF-Kacheln überhaupt verschiedene Kacheln erzeugt. Sonst wird immer nur die obere linke Ecke mehrfach ausgegeben. Zum Anderen ist das Platzieren in InDesign sicher etwas mühselig. In der CS5-Version wird das vielleicht besser mit der Multibildplatzierfunktion.

Eine brauchbare Lösung für Karten wäre wohl, sich gleich vom Rasterdatenerzeuger die Karte in einer festgelegten Anzahl Kacheln liefern zu lassen. Diese könnten dann über ihre Geo-Koordinaten z. Bsp. in ArcGIS platziert und als CMYK-PDF rausgeschrieben werden. Denn ein PDF mit vielen Rasterdaten-Kacheln lässt sich in InDesign platzieren.

Unser Workaround wird wahrscheinlich, dass der Ausschnitt in unserem Workflow gemacht wird und die Platzierung beim Kunden über Koordinaten in InDesign geschieht, weil das immer die gleiche Ecke wäre.

Mittwoch, April 22, 2009

Deutsche InDesign CS4-Version nach der Installation immer englisch

Problem: Eine deutsche InDesign-Version stellt sich nach der Installation auf WinXP immer englisch dar.

Lösungssuche: Dem Admin wird im Gegensatz zum einfachen Benutzer eine deutsche Version angezeigt. Zugriffsrechte?

Lösung: Bei HilfDirSelbst findet man die Lösung: In der Registry (regedit) müssen unter "HKLM\Software\Adobe\Indesign" die Rechte nach unten durchgereicht werden. Nach der Anleitung dort von "MartinaR" und mit einem Win-Admin klappt das.

Freitag, November 21, 2008

Mehrseitige PDFs in InDesign einfügen

Konfiguration: InDesign CS3, MacOSX 10.4, 10.5

Lösung: In InDesign Datei/Platzieren, Haken setzen links unten bei "Importoptionen anzeigen",( Bereich auswählen,) einfügen.

Dienstag, April 29, 2008

Stufen im Farbverlauf

Konfiguration: Quark 6.52, Acrobat Distiller 5, Metadimension-RIP, Epson Stylus Pro 9880

Problem: Die Ausgabe einer Quarkdatei mit Farbverlauf über die oben genannte Konfiguration endete bei einem ca. 80 cm langen Verlauf mit 8 mm-Stufen.

Ansatz: Ein Nachbau eines Verlaufes in verschiedenen Programmen brachte keine Besserung. Quark 6.52 und Freehand MX über PS und Distiller CS3 kamen identisch raus. Die Verläufe aus InDesign CS3 (PDF-Export) und Photoshop CS3 (TIFF-Datei) sahen zwar farblich etwas anders aus, die Stufen waren jedoch gleich breit.

Das Parsen der PDF-Datei mit dem Quarkverlauf in Photoshop in 300 dpi brachte am Bildschirm einen gleichmäßigen sauberen Verlauf. Die anderen Dateien sahen am Bildschirm auch okay aus.

Erst ein Ausdruck über eine Metadimension-Warteschlange ohne jede weitere Einstellung für den Epson-Plotter ergab ein positives Ergebnis. Der Verlauf sah deutlich besser aus. Eine Heidelberg-Infodatei brachte mich weiter. Auf Seite 71 steht unter anderem: "Eine vielfach unterschätzte Quelle von Abrissen in Verläufen kann eine extreme Prozesskalibrierung sein. Wenn bei der Erstellung einer Prozesskalibrierung zu viele Messwerte benutzt werden oder die Kurve nicht geglättet wird, können Knicke oder steile Abschnitte entstehen. Die dadurch entstehenden Abrisse sind bei kurzen Verläufen besonders sichtbar." Na ja, und nichts anderes macht man ja beim erzeugen eines Profils. Man misst möglichst viele Farbfelder um ein möglichst genauer ICC-Profil erzeugen zu können.

Ob es jetzt ausreicht ein Profil mit weniger Farbfeldern zu erzeugen, muss getestet werden.

Workaround: Dateiausgabe über eine Warteschlange ohne weitere Einstellungen.

PS.: Außerdem ist es möglich ein "Rauschen" einzufügen, wobei sich hier die Farbe leicht ändert. Das geht unter dem ColorProofPro EngineManager/Druckereinstellungen/Installierten Drucker auswählen/Einstellungen/Reiter Spezial/Noise auf ca. 16% stellen. Aber muss man sicherlich selbst ausprobieren, was einem am besten gefällt.

Freitag, Dezember 07, 2007

InDesign-Bilder in Photoshop bearbeiten

Konfiguration: OSX 10.4, Adobe CS3.

Möchte man das Original eines in InDesign eingefügten Bildes bearbeiten, geht man auf die rechte Maustaste/Original bearbeiten. Welches Programm dann zur Bearbeitung geöffnet wird stelle ich über den Finder ein. Apfel-I auf ein Bild, zu öffnendes Programm zuweisen und diese Einstellung auf "für alle" erweitern.

Achtung: Das gilt so nur für ein Dateiformat. Mit weiteren Bilddateiformaten muss ich noch mal genau so verfahren.

Dienstag, November 20, 2007

Serienbrief InDesign-Excel-Word

Ablauf

InDesign CS3 5.01:
- Der Font Frutiger lässt sich nicht einbetten. -> Schrift in Zeichenwege umwandeln.
- EPS mit TIFF-Voransicht.

Excel 2004 10.3.7:
- Überschriften in 1. Zeile.
- Überflüssige Felder löschen.

Word 2004 10.3.8:
- Seitenränder auf 0 setzen.
- EPS importieren
- Excel-Tabelle über Serienbrieffunktion zuordnen.
- PDF-Erstellung über Adobe PDF-Treiber. -> Apple PDF setzt das EPS nicht richtig um. Wahrscheinlich nur die TIFF-Vorschau.

Mittwoch, August 29, 2007

InDesign CS2: Geschütztes Leerzeichen u. a.

Konfiguration: InDesign CS2 unter OSX oder Windows.

Geschütztes Leerzeichen

Hat man doch immer mal vergessen, wenn man lange nichts mehr mit InDesign gemacht hat. Das "Geschützte Leerzeichen", das Leerzeichen, dass z. B. zwischen "S." und "241" liegt, kann man mit Alt-Apfel (oder Strg)-K erzeugen. Es sorgt dafür das diese beiden Textteile beim Umbrechen nicht getrennt werden.

Erzwungener Umbruch

Und der "Erzwungene Umbruch" geht übrigens mit Shift-Enter.

Mittwoch, Juni 27, 2007

Erstellen einer (optimierten) Druckdatei aus ArcGIS 9.1

Geholfen bei der Erstellung einer vernünftigen Druckdatei haben: " White Paper - Drucken und Plotten mit ArcGIS Desktop 9.x ", ein PowerMac G5-2x2,3ghz mit 5 Gigabyte Arbeitsspeicher, viel Zeit, diverse Tests und zusammengetragenes Wissen über ArcGIS und die Druckvorstufe mit CS2-Programmen (AcrobatPro, InDesign, Photoshop).

Probleme

1. Schwierigkeiten bei der Erstellung der "Druckdatei" aus ArcGIS.
In der Druckdatei:
2. Zerschossene Grenzbänder
3. Transparenzen
4. Ungewollte Wandlung von Vektor- in Rasterdaten
5. Auflösung der Rasterdaten
6. Entstehende Datenmengen bei temporären Dateien und Druckdateien

Allgemeines

In ArcGIS gibt es verschiedene Möglichkeiten Druckdateien zu erstellen:
- Den Export in z. B. EPS oder PDF mit Fonteinbettung und der Einstellungsmöglichkeit der Auflösung und TIFF mit Auflösung und Auswahl verschiedener TIFF-Formate (Farbmodus, Komprimierung).
- Druckdateien über ArcMap (auch PostScript).
- Druckdateien mit verschiedenen nachinstallierten PS-Druckertreibern u. a. AdobePDF.

Lösungen
1. Die primären Schwierigkeiten, die bei der Erstellung von Druckdateien mit ArcGIS auftreten können, werden schon mal in dem oben genannten "White Paper", das von der Firma ESRI bereitgestellt wird, erläutert. Hier werden alle (?) theoretischen Fehler an Rechner, Betriebssystem, Netzwerk und Hardware beleuchtet.

2. Die zerschossenen Grenzbänder treten nur auf, wenn sie gemeinsam mit Rasterdaten in einer Druckdatei ausgegeben werden.

3. Verwendete Transparenzen: Ich meine hiermit, wenn z. B. durch eine breite Linie eine darunterliegende Linie erkennbar ist. Normalerweise wäre diese ausgespart. - Werden in einem Menü Transparenzen eingestellt, werden dadurch im Prozess zur Erstellung der Druckdatei lange Rechenzeiten ausgelöst, temporäre Datenmengen gehen bei Karten (z. B. 90 x 70 cm) in den Gigabytebereich.

4. Hat vielleicht etwas mit der Umsetzung der Transparenzen zu tun. Erzeugt je nach Einstellung in der "Ausgabequalität" und Farbmodus speicherplatzhungrige Rasterdatenebenen. Sprich: Sind "Musterflächen" enthalten, die in ArcGIS als Rasterdateien umgesetzt werden, so werden auch die übrigen Vektorebenen in Rasterdaten gewandelt. Die Qualität wird dadurch nicht besser und der benötigte Speicherplatz ist sehr viel höher.

5. Kartengrundrisse, die als Rasterdaten vorliegen, sollten auch in der Ursprungsauflösung ausgegeben werden, um Moirées (Musterbildung) in Rasterflächen zu verhindern. Auch beim Farbmodus ist der kleinstmögliche, oder auch der Ursprungsmodus, einzustellen: Schwarzweiß 1Bit, Graustufen 8 Bit, RGB 24 Bit, CMYK 32 Bit. Wird eine Schwarzweißkarte als CMYK ausgegeben ergibt das z. B. die 32-fache Datenmenge. Verdoppele ich die Auflösung der Rasterdaten, so vervierfacht sich die Datenmenge. Scheinbar kleine Änderungen zeigen also große Wirkungen.

6. Das Schreiben einer fast 70 Megabyte großen PDF-Druckdatei mit transparenten Ebenen, erzeugt eine temporäre Datei von über 4 Gigabyte. Die optimierte letztendlich noch 8 Megabyte große Datei, die auf den Drucker geschickt wird, erzeugt noch eine temporäre Datei von 500 Megabyte. Soviel zu auf den ersten Blick nicht sichtbaren entstehenden Dateigrößen, die irgendwo zwischengelagert werden.

Wie wir es gemacht haben:

Statt einer Gesamt-Druckdatei haben wir in ArcGIS in der Karte vorliegende Rasterdaten in deren Originalauflösung als Schwarzweiß-TIFF abgespeichert. Bei Musterebenen, die in ArcGIS für den Druck als Rasterdatei umgesetzt werden, haben wir die in diesem Fall nötige Auflösung von 400 dpi gewählt und auch diese als Schwarzweiß-TIFF gespeichert. Reine Vektorebenen aus ArcGIS lassen sich auflösungsunabhängig als Vektoren im PDF-Format erhalten und speichern. Die Ebenen müssen alle das gleiche Format (in cm) haben, um in InDesign problemlos übereinandergelegt werden zu können. -> Ein Übereinanderlegen in InDesign muss in der gleichen Reihenfolge möglich sein, wie in ArcGIS.

In InDesign CS2 wird ein Layout in der passenden Größe und mit den benötigten Ebenen angelegt. Die Dateien werden in der richtigen Reihenfolge übereinander gelegt. Schwarzweiß-Rasterdateien können dort die passenden Druckfarben zugeordnet werden. Letztendlich wird eine PS- oder PDF-Datei über das Druckmenü erzeugt.

Möglich ist diese Lösung sicher auch in anderen Graphik- oder Layoutprogrammen. Nur dürfen dort evtl. statt der PDFs nur EPS-Dateien und/oder ausschließlich TIFFs verwendet werden.

Dienstag, März 13, 2007

RGB-Karte hat nach CMYK-Wandlung mit GCRmaximum nach dem Delta-RIP einen starken Magenta-Stich

Problem: Die Karte liegt als TIFF-Datei in RGB vor und kommt vermutlich aus ArcGIS oder SICAD. Schwarze Schrift steht in allen vier Druckfarben an. Nach der Umwandlung in CMYK über GCRmaximum, um das Schwarz nur im Schwarzauszug zu haben, wird der Magenta-Auszug nach dem Durchlauf durch das Delta-RIP etwa 5% zu stark.

Fehlersuche:

GCRmaximum in Verbindung mit PS- oder PDF-Export oder -Druck aus Photoshop ergibt immer einen zu starken Magentaauszug nach dem Delta-RIP.

Der Export oder der Druck in eine PS- oder PDF-Datei aus Photoshop sorgt zusätzlich immer dafür, dass Schwarz (auch das umgewandelte) wieder in allen vier Farben ausgegeben wird.

Speichere ich aus Photoshop eine TIFF-Datei und öffne diese in Acrobat Pro 7.09 als PDF-Datei erscheinen die Linien geglättet und nicht "randscharf" wie sie im TIFF vorhanden waren.


Lösungen:

Guter und schneller Weg: sRGB zuweisen. GCRmaximum mit 15% Druckzuwachs und Euroskalafarben. Speichern als TIFF-Datei. Import in InDesign CS2. Erstellen einer Composite-PS-Datei über den Suprasettertreiber. Delta-RIP.

Alternativ mit Wunschfarben aber sehr viel zeitaufwändiger: Umwandlung RGB nach CMYK ohne Farbmanagement oder von sRGB nach Papierprofil. Auswahl der einzelnen Farben über den Zauberstab und Zuweisen von vorgegebenen Farbwerten. Speichern als TIFF-Datei. Import in InDesign CS2. Erstellen einer Composite-PS-Datei über den Suprasettertreiber. Delta-RIP.

-> Scheinbar lässt sich direkt aus Photoshop nicht direkt eine unveränderte Druckdatei erstellen. Muss man immer über ein Layoutprogramm gehen?

-> Je öfter ich mir diesen Workflow ansehe, gehe ich davon aus, dass das Problem bei der Umwandlung des UCRmax-"Profils" in's Photoshop-CS2-PostScript und damit auch in's PDF liegen muss. Denn dass die Umwandlung funktioniert, sieht man ja an der vernünftigen Speicherung als TIFF und der fehlerfreien Farbwerte nach der Konvertierung in's GCRmax. Und in anderen Programmen lässt sich das PostScript mit der eingefügten TIFF-Datei ja schreiben.

Dienstag, Oktober 24, 2006

Streifen in Deltalisten

Konifguration: Heidelberg Delta 8.2. G5 2x2,3, 10.4.8, InDesign 4.04.

Situation: Dokument mit 48 Seiten. Bilder als CMYK-TIFF aus Photoshop 9.02. InDesign 4.04. PS-Datei über Signasetter 8.1-PPD, Erzeugung von Deltalisten mit InRIP-Separation.

Fehler: In den Deltalisten ist im Magentaauszug ein ca. 5 mm breiter vertikaler Streifen enthalten.

Suche: Im aus der PS-Datei erzeugten PDF ist kein Streifen zu sehen. Das Problem tritt scheinbar erst beim Erstellen der Deltalisten auf.

Lösung nach einigem Testen: Bild in InDesign vollständig löschen und neu einfügen. - Einfaches neu verknüpfen reicht nicht.

Freitag, Oktober 20, 2006

SICADsd 4.0: Karte für den Druck (Kundenvorgaben)

Die Karte (LROP) ist 870 x 655 mm groß und soll in Euroskala gedruckt werden. Probleme gibt es schon beim Kunden, weil das Erstellen der Druckdatei Stunden dauert (PC mit WinXP). Sie enthält den Grundriss als Rasterdaten in 500 dpi sowie das Thema als Vektordaten. Die Druckdatei wird beim Kunden über 8 Gb groß. Daten werden in RGB erstellt. Die PDF-Erstellung über AdobePDF-Treiber mit Distiller 5 funktioniert nicht.

Vermutung: Evtl. werden die Schwarzweiß-Rasterdaten in RGB umgewandelt. Oder Vektoren werden in Raster umgewandelt oder die Auflösung wird irgenwo stark erhöht oder falsche Einstellungen.

Endgültige Durchführung:
1. Der Grundriß wird als Graustufenrasterdatei als PDF erzeugt. -> 8 Mb.

2. Kunde optimiert die vorhandenen RGB-Farbwerte der Themadatei für die Umwandlung in CMYK ohne Farbmanagement. Das Ziel dabei ist, das die Linien und Signaturen mit max. 2 Druckfarben gedruckt werden.

Rot 70% wird 30% Cyan, Grün 47% wird 53% Magenta und 20% Blau wird 80% Yellow. Im RGB entsprechen 0 ->100% Schwarz und 255 -> 0% Schwarz (also weiß). 30% einer Druckfarbe Cyan oder Magenta oder Yellow entsprechen also dem R- oder G- oder B-Wert 178,2.

3. Mit der Shareware Fineprint wird die Datei in den Fineprint-Druckertreiber gedruckt, dieser bietet im Druckmenü die Weitergabe an den AdobePDF-Treiber mit Distiller-Joboptions an und erstellt so eine PDF-Datei. Der direkte Weg auf AdobePDF funktionierte ja nicht. -> 102Mb.

4. Umwandlung der Themadatei in CMYK ohne Farbmanagement mit Pitstop 6.5.3 über ein Pitstop-Profil. Ohne Farbmanagement, weil die Farben dabei vorhersagbar umgewandelt werden und Schwarz in 100% Schwarz und nicht in allen vier Druckfarben separiert wird. Das dauert auf einem G5 2x2,3ghz mit 3 Gb RAM 2,5 Stunden, aber es funktioniert.

5. Kombination in InDesign CS2 in zwei Ebenen und Abgabe als CompositePDF für den Druck.

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Dienstag, Oktober 17, 2006

InDesign CS2: "Initializing the SING gaiji system..."

Inzwischen sind mehrere G4 (unter 10.3.9) - und ein G5 (unter 10.4.8) -Rechner beim Öffnen von InDesign CS2 hängengeblieben. Immer mit "Initializing the SING gaiji system..." Dazu gibt es die Lösung von Adobe direkt unter:

Adobe-Support Knowledgebase

Lösung 2 und 3 konnte ich beide erfolgreich nutzen. Einmal hat auch einfach das Update auf InDesign 4.04 gereicht.