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Mittwoch, November 18, 2015

Donnerstag, August 12, 2010

Kopieren von Verzeichnissen unmöglich nach Update auf Snow Leopard 10.6.4

Konfiguration: MacPro 2x2.66 GHz Dual-Core Intel Xeon, OSX 10.6.4, NAS-Server über SMB.

Problem: Verzeichnisse auf einem NAS-Server lassen sich nach dem Update von 10.5.8 auf 10.6.4 weder kopieren noch duplizieren. Es wird dabei ein "Fehler -50" angezeigt. Das betrifft das reine Arbeiten auf dem Server. Kopieren von Verzeichnissen vom Server auf den Client funktioniert - vom Client auf den Server aber nicht. Vor dem Update gab es diese Probleme nicht.

Weitere Tests: Keine Probleme gab es bei Zugriffen auf: Mac 10.5.8 (AFP, SMB), WinXP (SMB), WinServer 2003 (SMB). Es ist egal, ob das Verzeichnis leer oder voll, neu oder alt ist oder ob es weiter oben oder weiter unten (mehr als 64 Zeichen im Pfad) im Verzeichnisbaum angesiedelt ist.

Lösung: Endlich doch gefunden und zwar bei Apple: Sogenannte "Named Streams" mussten in meinem Fall abgeschaltet werden, um das Kopieren wieder zu ermöglichen. Das ist möglich für die Freigabe (vom NAS oder Server) generell oder aber für den einzelnen oder alle Clientbenutzer.

Ich habe "Alle Client-Benutzer" genommen, weil ich nicht nur 10.6er Rechner habe. Das kann man auch einfacher wieder rückgängig machen, wenn man keinen Zugriff auf das NAS hat, und/oder falls doch noch mal ein Update kommt, das mit dieser Änderung nicht zurechtkommt.

Falls das nicht bei allen klappt, lasse ich mal die Workarounds stehen:

Workaround: Mit dem muCommander kann ich bis auf die Umgewöhnung ohne Probleme auf dem NAS-Server arbeiten. Tipp unter Apfeltalk.

Workaround 2: Kopieren vom Client auf den Server funktioniert auch, wenn die Dateien vorher gezippt und auf dem Server entzippt werden (Rechte Maustaste: Komprimieren).

Workaround 3: Färbe ich den zu kopierenden Ordner mit einem Etikett ein, dann funktioniert das Kopieren auch (Apple-Forum). Nehme ich das Etikett wieder weg - dann nicht mehr.

Freitag, Juli 20, 2007

PC und diverse Programme total langsam

Konfiguration: PC ist noch kein Jahr alt. XPPro. 2 Gigabyte RAM. Arbeiten liegen auf einem NAS-System. Netzanbindung: 100 mbit.

Problem: Das Arbeiten auf dem neuen Rechner geht total langsam. Ob das nun das Bearbeiten von Aufträgen ist, das Öffnen oder das Speichern. - Wenn aber die Netzlaufwerkverbindungen getrennt werden, geht es deutlich schneller.

Lösung: Die IT-Abteilung sagt: Netzlaufwerkverbindungen mit NT-Rechnern behindern die Datenübertragung. -> Also die trennen und als Alternative als Verknüpfung auf den Schreibtisch legen. Netzlaufwerkverbindungen nur zu Nicht-NT-Servern oder -Rechnern.

Freitag, Dezember 01, 2006

Sonderzeichen werden falsch umgesetzt bei Migration von Linserver auf NAS-System

Beteiligte: NAS-System, Verwaltung über Suse 10 Linux, UTF-8, Zugriff über XPpro, MacOSX 10.39 und 10.48

Problem: Bei der Migration der Daten von einem Suse Linux Filesever auf das NAS-Systetm werden Sonderzeichen verändert, entfernt und zusätzliche Zeichen eingefügt. Unabhängig, ob diese Dateien von Mac oder PC erzeugt werden.

Und hier die Zusammenfassung nach dem Lesen von diversen Foren- und anderen Internetseiten und unter Unterstützung von HilfDirSelbst , Wikipedia und meinem Kollegen, wie ich es verstanden habe:

Das NAS-System wird unter Suse-Linux 10 verwaltet, als Zeichenkodierung wird UTF8 verwendet. Das Dateisystem der Festplatten ist ein SAN-Dateisystem von der Firma EMC und die Abbildung für die zugreifenden Rechner ist als NTFS und NFS möglich, wobei NTFS verwendet wird.

Neue Dateien, die von Mac und PC erstellt werden, sind auch problemlos unterm anderen Betriebssystem PC (XPpro) oder Mac (10.3/10.4) lesbar. PCs können auch Sonderzeichen verwenden. Vom Mac aus sind Umlaute und ß möglich, wenn aber unerwünschte Sonderzeichen im Dateinamen enthalten sind, dürfen diese Dateien dort nicht gespeichert werden.

Unsichtbare Macdateien sind vom PC aus nicht zu sehen.

Probleme treten bei verwendeten Sonderzeichen (auch Umlaute und ß) auf, wenn ZIP-Dateien mit WinRar auf dem PC erzeugt und mit dem ZIP-Programm von MacOSX wieder geöffnet werden und umgekehrt. -> Evtl. hat das was mit der Umkodierung zwischen UTF-8 und UTF-16 (Unicode) zu tun.

Verwende ich jedoch WinRar um Rardateien zu erzeugen und entpacke sie am Mac mit Unrar gibt es keine Probleme. -> Das heißt, man sollte ZIP-Dateien unter dem richtigen Betriebssystem wieder entpacken und viellleicht finde ich ja auch noch ein Programm für den Mac, mit dem Rardateien erzeugt werden können.

Die Verstümmelung der auf dem ehemaligen Linuxdatenserver enthaltenen Sonderzeichen und die Sichtbarmachung der eigentlich unsichtbaren Macdateien unter XPpro entstand vermutlich durch die Migration der Linserverdaten über NFS auf das neue NAS-System. Das müssen die halt jetzt über ein Skript wieder rückgängig machen. Mal sehen, was so geht.

Fazit: Mit kleinen Einschränkungen kann man scheinbar mit dem System arbeiten, man ist ja nicht verwöhnt, wobei wir auf jeden Fall die ersten Backups nach der Bereinigung der Daten abwarten müssen. Die oben erwähnten Punkte mit den langen Pfadnamen, den Resourcedateien und die Backup-Software behalten wir dabei im Auge.

Kompliziertes Thema, und ich hoffe, das können jetzt auch noch Andere verstehen, so wie ich es geschrieben habe.