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Freitag, März 03, 2017

Logos entglätten

Es gibt ja nichts Schlimmeres als geglättete Logos, die in einen farbigen Hintergrund eingefügt werden sollen. Und geglättet wird ja heute an jeder Stelle im Programm, wo man mal schnell was konvertiert, öffnet, speichert, exportiert usw. Durchsichtig bekommt man die Logos zwar irgendwie, aber dann hat man durch die geglätteten Bereiche natürlich Blitzer in der Grafik.

(Eine) Lösung für Logos mit (mehreren) "einfarbigen" Bestandteilen:

- In Photoshop jede Farbe in eine Ebene legen.
- Die jeweilige Farbe mit dem Zauberstab markieren. Dabei die Toleranz so einstellen, dass die Pixel im geglätteten Bereich gerecht aufgeteilt werden (z.B. 90). Auswahl invertieren, die überflüssigen Pixel entfernen und den eigentlichen Farbbereich vollständig mit der richtigen Farbe füllen.
- Das bei allen Farben wiederholen.
- Auf die Hintergrundebene reduzieren.
- Im Ebenenfenster die übrige Ebene doppelklicken.
- Jetzt kann mit dem Zauberstab der Hintergrund ausgewählt und gelöscht werden.
- Gespeichert wird das erneuterte Logo als PNG, GIF, EPS, PDF oder in einem anderen Format, dass transparente Hintergründe unterstützt.

Achtung: Jetzt muss man nur noch drauf achten, dass diese Datei nicht in einen Programm geöffnet wird, in dem standardmäßig beim Öffnen wieder geglättet wird oder die Datei in eine JPEG-Komprimierung gewandelt wird, was einen ähnlichen Effekt hat.

Freitag, April 09, 2010

Kartengraphik als geglättete Rasterdatei für MS-Word reduzieren

Konfiguration: MS-Word 2003, Adobe Photoshop CS4.

Zielsetzung: In Word soll eine Broschüre erstellt werden, die viele kleine geglättete Kartengraphiken in Graustufen enthält. Damit sich die Word-Datei nicht zu schwerfällig bearbeiten lässt, sollen die einzufügenden Dateien möglichst klein werden. Die (Veränderung und) Konvertierung der Dateien zur Reduzierung der Datenmenge erfolgt in Photoshop CS4.

Datenquelle: Die Kartengraphiken werden über ArcGIS 9.3 mit einem externen Kartenserver erstellt. Dort liegen die geglätteten Karten-Daten schon vor.

Wahl des Dateiformats: Grundsätzlich wird die Testdatei auf 300 dpi reduziert und in Graustufen gewandelt. Eine mögliche Komprimierung der Datei darf nur verlustfrei sein.

PNG und GIF sind Dateiformate, die eine Komprimierung beinhalten. BMP ist ein Microsoftformat. Ohne zusätzliche Kompressionseinstellungen lassen sich PNG (409 kb/in Word 432 kb), GIF (489 kb/in Word 561 kb) und BMP (1130 kb/in Word 561 kb) abspeichern. BMP lässt sich auch als 4bit-RLE-Datei (16 Farben) speichern und erreicht damit 363 kb/in Word 234 kb.

Photoshop-Menü "Datei/Für Web und Geräte speichern": Hier kann ich die Datei für alle Datei-Formate verkleinern, indem ich auch die Farben reduziere. Ohne Informationen zu verlieren kann ich die Datei hier auf 12 Farben reduzieren, wodurch sie sich besser komprimieren lässt. Top sind dabei: GIF (204 kb/in Word 209 kb), BMP (1129 kb/209 kb). Auf den Plätzen: PNG (207 kb/228 kb), TIFF-Zip (221 kb/239 kb).

Dateiformate, die schlechter abschnitten sind TIFF-LZW, TIFF, EPS-Binär, EPS-ASCII.

Fazit: Einfluss nehmen die max. nötige Auflösung, Anzahl der Farben, Kompressionsmöglichkeiten der Formate sowie der ggf. optimierte Import/evtl. mit interner Komprimierung in/für MS-Word. Mit GIF und BMP lassen sich die kleinsten Worddateien erzeugen.

Frage: Legt Word während der Arbeit offene "Arbeitsdateien" in den Arbeitsspeicher? -> Testen, ob GIF oder BMP besser.