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Montag, April 30, 2012

PDF-Dateien - Optimierung der Datenmenge

Konfiguration: OSX 10.6, Acrobat Pro 9.5.1, diverse PDF-Dateien mit Karten in 200 dpi Auflösung, CMYK, die enthaltenen Rasterdaten wurden irgendwann während ihrer Entstehung geglättet. Auf ungeglättete und damit deutlich besser komprimierbare Kartendaten besteht kein Zugriff (mehr).

Aufgabe: Die Dateien sollen im Internet bereitgestellt werden und dafür automatisiert möglichst klein gerechnet werden. Es soll auch kein aktuelles PDF erzeugt werden. Acrobat 8-kompatibel wäre schön, um die Nutzer mit alten Systemen glücklich zu machen.

Versuche:
 - Normales Speichern mit Optimierungs- und Kompatibilitätseinstellungen in Acrobat ergeben sehr viel größere Dateien als vorher.
 - Komprimierungsversuche ergeben folgende Ergebnisse: 1. JPG (auch mit bester Qualität), 2. ZIP, 3. LZW.
 - JPG in der schlechtesten Qualität ist wirklich zu schlecht - starke Artefakte. Erstaunlich gering ist die optische Änderung in der niedrigen Qualität.
 - Die niedrige JPG-Qualität teste ich noch mal beim Export als RGB-TIFF sowie beim direkten Export als RGB-JPG.
- Gegenüber einer Originaldatei (48 mb) erreichen die TIFF-Datei 14 mb und die JPG-Datei 7 mb.
- Öffne ich diese Dateien als PDF-Datei und speichere sie ohne Änderungen bleibt die JPG-Version bei 7 mb und die TIFF-Version kommt auf 7,2 mb.
- Im optischen Vergleich schneidet die TIFF-Version besser ab.

Schnellste und beste Lösung: Die Verarbeitung in der Stapelverarbeitung von Acrobat zeigt die schnellste Verarbeitung in zwei Durchgängen: Zuerst als RGB-TIFF mit niedriger JPG-Komprimierung und Farbmanagement wegspeichern. Im zweiten Durchgang das Öffnen der TIFF-Dateien in Acrobat und speichern als normales nicht optimiertes PDF was Acrobat 7-Kompatibilität entspricht.

Das ganze macht man am besten nicht unter Punkt 1: "Sequenz von Befehlen wählen" (Ist deutlich langsamer) sondern, weil es da alles funktioniert unter Punkt 3 "Ausgabeoptionen".

Die Einstellungen für den dort gefragten Dateiexport nimmt man in den "Acrobat-Voreinstellungen/Allgemein/Aus PDF konvertieren" vor.

Donnerstag, April 12, 2012

"Beim Lesen dieses Dokuments ist ein Fehler aufgetreten (10)"

Konfiguration: Mac OS 10.6.8, Adobe Acrobat Pro 9.5.0, Enfocus Pitstop Pro 09, Update 3

Problem: Beim Checken einer PDF-Datei aus ESRI ArcMap 9.3.1.4000 mit einem Pitstop-Prüfprofil, wird während des Preflights die oben angegebene Fehlermeldung angezeigt.

Fehlerquelle: Sie ist wohl in der Komprimierung der enthaltenen Rasterdateien zu suchen. Denn im Prüfprofil ist für Rasterbilder eine Komprimierungsänderung von bestimmten Kompressionsarten in ZIP für Farbbilder und CCITT für Graustufenbilder enthalten. Wenn ich die ausschalte, läuft der Preflight ohne Probleme durch.

-> Damit kann man sich natürlich zufriedengeben, aber es könnte sich auch um fehlerhafte Daten in der PDF-Datei oder einen Fehler in der Komprimierung handeln. Also gut den Proof angucken!

Interessant ist auch, dass der Pitstop-Inspektor als Komprimierungsart der fehlerhaften Stelle "ZIP + ZIP" angibt. Die Bezeichnung ist mir bisher noch nie aufgefallen. Ob die Daten vielleicht zweifach gezippt wurden: einmal beim Export im Kartenprogramm und einmal für die PDF?

Das Ausschalten der Komprimierung im Exportmenü von ArcMap bei der Erzeugung einer neuen Datei hat jedenfalls nichts gebracht.

Montag, Oktober 10, 2011

Konvertierung PDF -> TIFF über die Acrobat-Stapelverarbeitung, Dateinamenänderung über FileWrangler

Konfiguration: Mac OSX 10.6, Adobe CS4, FileWrangler2.0.

Aufgabe: Konvertierung von PDF (JPG-Komprimierung, Graustufenbild ohne ICC-Profil) in TIFF (lzw, Graustufen, Allgemeines Graustufenprofil für den Plotter). 

Lösung: 
Acrobat

- Voreinstellungen/Allgemein/Farbmanagement
- Graustufen: Generic Gray Profile (Arbeitsfarbraumprofil merken!)

Acrobat - Stapelverarbeitung: 

- Neue Sequenz
- Name vergeben: PDF to TIFF
- 1. Sequenz von Befehlen wählen: Befehle wählen... "Alle Bilder als TIFF exportieren"
- Ziel: Ordner auswählen
- Dateieinstellungen/Graustufen: lzw
- Farbmanagement/Graustufen: Profil einbetten
- Konvertierung/Farbraum: Graustufen
- Konvertierung/Auflösung: Automatisch festlegen
- 2. Befehle anwenden auf: Ausgewählter Ordner: Wählen
- 3. Ausgabespeicherort wählen: Änderungen nicht speichern

Acrobat

- Voreinstellungen/Allgemein/Farbmanagement
- Graustufen: Arbeitsfarbraumprofil wieder auswählen (oder:

Bridge

Bearbeiten/Creative Suite-Farbeinstellungen/Farbeinstellungen synchronisieren)

Durch die Acrobat-Stapelverarbeitung hat sich der Dateiname geändert. Originalname_Seite_1_Bild_0001.tiff. Der gewünschte Name ist aber Originalname.tif. 

FileWrangler öffnen

- Ordner in das große Fenster ziehen. 
- Building
- Filename: Current
- Trimmer: Trim by 18 from End
- Extension: Custom: tif, Visibility on. 


ALTERNATIVE, wenn man nur die Profileinbettung braucht (gefunden unter www.macuser.de): 

Funktioniert über ein mit dem System mitgeliefertes Applescript: /Library/Scripts/ColorSync/Embed.app

Hier muss man die zu ändernden Dateien markieren und drauf fallen lassen. Dann wird das gewünschte Profil abgefragt und bei allen Dateien eingesetzt. 

Freitag, April 09, 2010

Kartengraphik als geglättete Rasterdatei für MS-Word reduzieren

Konfiguration: MS-Word 2003, Adobe Photoshop CS4.

Zielsetzung: In Word soll eine Broschüre erstellt werden, die viele kleine geglättete Kartengraphiken in Graustufen enthält. Damit sich die Word-Datei nicht zu schwerfällig bearbeiten lässt, sollen die einzufügenden Dateien möglichst klein werden. Die (Veränderung und) Konvertierung der Dateien zur Reduzierung der Datenmenge erfolgt in Photoshop CS4.

Datenquelle: Die Kartengraphiken werden über ArcGIS 9.3 mit einem externen Kartenserver erstellt. Dort liegen die geglätteten Karten-Daten schon vor.

Wahl des Dateiformats: Grundsätzlich wird die Testdatei auf 300 dpi reduziert und in Graustufen gewandelt. Eine mögliche Komprimierung der Datei darf nur verlustfrei sein.

PNG und GIF sind Dateiformate, die eine Komprimierung beinhalten. BMP ist ein Microsoftformat. Ohne zusätzliche Kompressionseinstellungen lassen sich PNG (409 kb/in Word 432 kb), GIF (489 kb/in Word 561 kb) und BMP (1130 kb/in Word 561 kb) abspeichern. BMP lässt sich auch als 4bit-RLE-Datei (16 Farben) speichern und erreicht damit 363 kb/in Word 234 kb.

Photoshop-Menü "Datei/Für Web und Geräte speichern": Hier kann ich die Datei für alle Datei-Formate verkleinern, indem ich auch die Farben reduziere. Ohne Informationen zu verlieren kann ich die Datei hier auf 12 Farben reduzieren, wodurch sie sich besser komprimieren lässt. Top sind dabei: GIF (204 kb/in Word 209 kb), BMP (1129 kb/209 kb). Auf den Plätzen: PNG (207 kb/228 kb), TIFF-Zip (221 kb/239 kb).

Dateiformate, die schlechter abschnitten sind TIFF-LZW, TIFF, EPS-Binär, EPS-ASCII.

Fazit: Einfluss nehmen die max. nötige Auflösung, Anzahl der Farben, Kompressionsmöglichkeiten der Formate sowie der ggf. optimierte Import/evtl. mit interner Komprimierung in/für MS-Word. Mit GIF und BMP lassen sich die kleinsten Worddateien erzeugen.

Frage: Legt Word während der Arbeit offene "Arbeitsdateien" in den Arbeitsspeicher? -> Testen, ob GIF oder BMP besser.

Donnerstag, April 19, 2007

Konvertierung von .ovl-Dateien in ein für ein Grafikprogramm taugliches Dateiformat

Problemstellung: Eine Streckenführung aus OVL-Dateien (Overlay) soll in Freehand importiert werden, um sie auf eine Karte zu legen. Die Alternative währe nur das Neuzeichnen in Freehand.

Lösungen: Funktionieren soll laut einem Kollegen die FME -Extension für ArcGIS. Das Tool Streckenkonverter soll laut Zusi-Forum das Gleiche können. Es ist aber doch
kostenpflichtig , allerdings nur etwa 20 Euro.

Beide exportieren unter anderem in DXF, dass wiederum in Freehand MX importiert werden kann.

Dienstag, November 07, 2006

Formulare Formulare - Aus Word 97 in Word 2003

Konfiguration beim Kunden: NT mit Word 97
Konfiguration bei mir: XP mit Word 2003

Symptome: Kunde erstellt eine Seite mit Word. Bei mir kommen zwei Seiten an und sind auch noch komisch teilweise getrennt, verdoppelt, seltsam...

Eine Möglichkeit ist sicherlich, einen Rechner mit altem Word und/oder altem Betriebssystem zu suchen. Eine weitere ist, das Programm irgendwo zu installieren. Die Formulare lassen sich aber auch so umsetzen, ob das auch jetzt immer an der Kompatibilität oder am Hersteller/an den Herstellern liegt. Drei Möglichkeiten:

1.
Ansicht/Kopf- und Fußzeile auswählen
Rechte Maustaste/Graphik in den Hintergrund
Ansicht/Kopf- und Fußzeile abwählen

2.
Datei/Seite einrichten/Erste Seite anders anhaken

3.
Von Hand zusammenkopieren

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