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Dienstag, März 13, 2007

RGB-Karte hat nach CMYK-Wandlung mit GCRmaximum nach dem Delta-RIP einen starken Magenta-Stich

Problem: Die Karte liegt als TIFF-Datei in RGB vor und kommt vermutlich aus ArcGIS oder SICAD. Schwarze Schrift steht in allen vier Druckfarben an. Nach der Umwandlung in CMYK über GCRmaximum, um das Schwarz nur im Schwarzauszug zu haben, wird der Magenta-Auszug nach dem Durchlauf durch das Delta-RIP etwa 5% zu stark.

Fehlersuche:

GCRmaximum in Verbindung mit PS- oder PDF-Export oder -Druck aus Photoshop ergibt immer einen zu starken Magentaauszug nach dem Delta-RIP.

Der Export oder der Druck in eine PS- oder PDF-Datei aus Photoshop sorgt zusätzlich immer dafür, dass Schwarz (auch das umgewandelte) wieder in allen vier Farben ausgegeben wird.

Speichere ich aus Photoshop eine TIFF-Datei und öffne diese in Acrobat Pro 7.09 als PDF-Datei erscheinen die Linien geglättet und nicht "randscharf" wie sie im TIFF vorhanden waren.


Lösungen:

Guter und schneller Weg: sRGB zuweisen. GCRmaximum mit 15% Druckzuwachs und Euroskalafarben. Speichern als TIFF-Datei. Import in InDesign CS2. Erstellen einer Composite-PS-Datei über den Suprasettertreiber. Delta-RIP.

Alternativ mit Wunschfarben aber sehr viel zeitaufwändiger: Umwandlung RGB nach CMYK ohne Farbmanagement oder von sRGB nach Papierprofil. Auswahl der einzelnen Farben über den Zauberstab und Zuweisen von vorgegebenen Farbwerten. Speichern als TIFF-Datei. Import in InDesign CS2. Erstellen einer Composite-PS-Datei über den Suprasettertreiber. Delta-RIP.

-> Scheinbar lässt sich direkt aus Photoshop nicht direkt eine unveränderte Druckdatei erstellen. Muss man immer über ein Layoutprogramm gehen?

-> Je öfter ich mir diesen Workflow ansehe, gehe ich davon aus, dass das Problem bei der Umwandlung des UCRmax-"Profils" in's Photoshop-CS2-PostScript und damit auch in's PDF liegen muss. Denn dass die Umwandlung funktioniert, sieht man ja an der vernünftigen Speicherung als TIFF und der fehlerfreien Farbwerte nach der Konvertierung in's GCRmax. Und in anderen Programmen lässt sich das PostScript mit der eingefügten TIFF-Datei ja schreiben.

Freitag, November 10, 2006

"OPI-Server auf Delta läuft nicht mehr"

Konfiguration: Heidelberg Delta-Server (NT4), Deltaversion 8.2 (Build 06), OPI-Version 4.0, Services for Macintosh Version 4.0. Zugriff von Mac G5/2x2,3 mit MacOS 10.4.7.

Situation: Eine alte Freehanddatei mit diversen OPI-Bildern soll überarbeitet nachgedruckt werden. Auf dem G5-Rechner werden die OPI-Laydateien jedoch nur grau angezeigt und lassen sich nicht mehr verknüpfen. Wie alt ist die Datei? Was hat sich geändert:Freehandversion, Rechner, Deltaversion? Läuft der OPI-Server noch richtig? Was kann sonst noch sein?

Lösung: Liegt im Update bei beiden Betriebssystemen. Die Services for Macintosh unter NT laufen über Appletalk also passend zu den Mac-Betriebssystemen bis 10.3.9, und ab Windows 2000 laufen die Services for Macintosh unter TCP/IP, was wiederum auf Appleseite nur das Betriebssystem, ich glaube, ab 10.4 versteht; auf jeden Fall aber 10.4.7.

Über Kreuz läuft gar nichts. Höchstens vielleicht über Extrasoftware.

Eine weitere allerdings für uns nur theoretische Lösung wäre die Freigabe der OPI-Verzeichnisse über SMB. Zugriff ist über MacOSX möglich. Es gibt aber das Problem, dass die dort abgelegten Dateien sich nicht mehr löschen/bearbeiten lasssen. Das lässt sich zwar für einen Teil dieser Dateien durch einen Neustart des Servers wieder ändern, für alle dort deponierten Dateien gilt das jedoch nicht. Außerdem sollte der Server ja eigentlich durchlaufen.

Zur Lösung beigetragen haben ein Heidelberg-Servicetechniker und dieser Thread auf HilfDirSelbst.ch .

Unser pragmatisches Ergebnis aus dieser Geschichte ist: Die noch vorhandenen Aufträge werden unter 10.3.9 ausgegeben und wenn sinnvoll auf InDesign umgesetzt. OPI verwenden wir in Ausnahmefällen und besonders erst wieder, wenn der Server und die Macs upgedatet sind (,wenn dann das Deltasystem noch unterstützt wird ...).

Dienstag, Oktober 24, 2006

Streifen in Deltalisten

Konifguration: Heidelberg Delta 8.2. G5 2x2,3, 10.4.8, InDesign 4.04.

Situation: Dokument mit 48 Seiten. Bilder als CMYK-TIFF aus Photoshop 9.02. InDesign 4.04. PS-Datei über Signasetter 8.1-PPD, Erzeugung von Deltalisten mit InRIP-Separation.

Fehler: In den Deltalisten ist im Magentaauszug ein ca. 5 mm breiter vertikaler Streifen enthalten.

Suche: Im aus der PS-Datei erzeugten PDF ist kein Streifen zu sehen. Das Problem tritt scheinbar erst beim Erstellen der Deltalisten auf.

Lösung nach einigem Testen: Bild in InDesign vollständig löschen und neu einfügen. - Einfaches neu verknüpfen reicht nicht.