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Freitag, März 03, 2017

Logos entglätten

Es gibt ja nichts Schlimmeres als geglättete Logos, die in einen farbigen Hintergrund eingefügt werden sollen. Und geglättet wird ja heute an jeder Stelle im Programm, wo man mal schnell was konvertiert, öffnet, speichert, exportiert usw. Durchsichtig bekommt man die Logos zwar irgendwie, aber dann hat man durch die geglätteten Bereiche natürlich Blitzer in der Grafik.

(Eine) Lösung für Logos mit (mehreren) "einfarbigen" Bestandteilen:

- In Photoshop jede Farbe in eine Ebene legen.
- Die jeweilige Farbe mit dem Zauberstab markieren. Dabei die Toleranz so einstellen, dass die Pixel im geglätteten Bereich gerecht aufgeteilt werden (z.B. 90). Auswahl invertieren, die überflüssigen Pixel entfernen und den eigentlichen Farbbereich vollständig mit der richtigen Farbe füllen.
- Das bei allen Farben wiederholen.
- Auf die Hintergrundebene reduzieren.
- Im Ebenenfenster die übrige Ebene doppelklicken.
- Jetzt kann mit dem Zauberstab der Hintergrund ausgewählt und gelöscht werden.
- Gespeichert wird das erneuterte Logo als PNG, GIF, EPS, PDF oder in einem anderen Format, dass transparente Hintergründe unterstützt.

Achtung: Jetzt muss man nur noch drauf achten, dass diese Datei nicht in einen Programm geöffnet wird, in dem standardmäßig beim Öffnen wieder geglättet wird oder die Datei in eine JPEG-Komprimierung gewandelt wird, was einen ähnlichen Effekt hat.

Montag, April 30, 2012

PDF-Dateien - Optimierung der Datenmenge

Konfiguration: OSX 10.6, Acrobat Pro 9.5.1, diverse PDF-Dateien mit Karten in 200 dpi Auflösung, CMYK, die enthaltenen Rasterdaten wurden irgendwann während ihrer Entstehung geglättet. Auf ungeglättete und damit deutlich besser komprimierbare Kartendaten besteht kein Zugriff (mehr).

Aufgabe: Die Dateien sollen im Internet bereitgestellt werden und dafür automatisiert möglichst klein gerechnet werden. Es soll auch kein aktuelles PDF erzeugt werden. Acrobat 8-kompatibel wäre schön, um die Nutzer mit alten Systemen glücklich zu machen.

Versuche:
 - Normales Speichern mit Optimierungs- und Kompatibilitätseinstellungen in Acrobat ergeben sehr viel größere Dateien als vorher.
 - Komprimierungsversuche ergeben folgende Ergebnisse: 1. JPG (auch mit bester Qualität), 2. ZIP, 3. LZW.
 - JPG in der schlechtesten Qualität ist wirklich zu schlecht - starke Artefakte. Erstaunlich gering ist die optische Änderung in der niedrigen Qualität.
 - Die niedrige JPG-Qualität teste ich noch mal beim Export als RGB-TIFF sowie beim direkten Export als RGB-JPG.
- Gegenüber einer Originaldatei (48 mb) erreichen die TIFF-Datei 14 mb und die JPG-Datei 7 mb.
- Öffne ich diese Dateien als PDF-Datei und speichere sie ohne Änderungen bleibt die JPG-Version bei 7 mb und die TIFF-Version kommt auf 7,2 mb.
- Im optischen Vergleich schneidet die TIFF-Version besser ab.

Schnellste und beste Lösung: Die Verarbeitung in der Stapelverarbeitung von Acrobat zeigt die schnellste Verarbeitung in zwei Durchgängen: Zuerst als RGB-TIFF mit niedriger JPG-Komprimierung und Farbmanagement wegspeichern. Im zweiten Durchgang das Öffnen der TIFF-Dateien in Acrobat und speichern als normales nicht optimiertes PDF was Acrobat 7-Kompatibilität entspricht.

Das ganze macht man am besten nicht unter Punkt 1: "Sequenz von Befehlen wählen" (Ist deutlich langsamer) sondern, weil es da alles funktioniert unter Punkt 3 "Ausgabeoptionen".

Die Einstellungen für den dort gefragten Dateiexport nimmt man in den "Acrobat-Voreinstellungen/Allgemein/Aus PDF konvertieren" vor.

Montag, Dezember 05, 2011

Installation WebP-Format-Plugin für Photoshop CS2/3/4 und CS5

Das Plugin öffnet und speichert 24bit-WebP-Dateien in Photoshop CS2 bis CS5.

Zur Installation muss die .plugin-Datei in den Plugin-Ordner gelegt werden (Pfad bei CS4 für alle Benutzer: HD/Library/Application Support/Adobe/Plug-Ins/CS4/File Formats). Gegebenenfalls Zugriffsrechte vom beinhaltenden Ordner übernehmen. Nach einem Neustart von Photoshop steht das Plugin zur Verfügung.

WebP ist ein verlustbehaftet bis verlustfrei verwendbares Bildformat. Unterstützt werden Animationen, Farbprofile, XMP-Metadaten, verlustfreie Transparenz und Kachelung. Die maximale Seitenlänge beträgt 16383 Pixel. Verlustbehaftete WebP-Bilder sind bei vergleichbarem Rauschverhältnis ca. 25 bis 34% kleiner als JPGs, verlustfreie WebPs ca. 28% kleiner als PNGs.

Google Chrome, Opera 11.1, Internet Explorer, Android Ice Cream Sandwich und Pixelmator können mit dem Format umgehen. Mozilla war im April 2011 die Qualität des Formates gegenüber .JPG noch nicht gut genug.

Hier gibt es noch weitere Infos (Heise.de, FileInfo.com, design-literatur.de) und auch einen guten Vergleich mit anderen Formaten.