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Donnerstag, August 12, 2010

Kopieren von Verzeichnissen unmöglich nach Update auf Snow Leopard 10.6.4

Konfiguration: MacPro 2x2.66 GHz Dual-Core Intel Xeon, OSX 10.6.4, NAS-Server über SMB.

Problem: Verzeichnisse auf einem NAS-Server lassen sich nach dem Update von 10.5.8 auf 10.6.4 weder kopieren noch duplizieren. Es wird dabei ein "Fehler -50" angezeigt. Das betrifft das reine Arbeiten auf dem Server. Kopieren von Verzeichnissen vom Server auf den Client funktioniert - vom Client auf den Server aber nicht. Vor dem Update gab es diese Probleme nicht.

Weitere Tests: Keine Probleme gab es bei Zugriffen auf: Mac 10.5.8 (AFP, SMB), WinXP (SMB), WinServer 2003 (SMB). Es ist egal, ob das Verzeichnis leer oder voll, neu oder alt ist oder ob es weiter oben oder weiter unten (mehr als 64 Zeichen im Pfad) im Verzeichnisbaum angesiedelt ist.

Lösung: Endlich doch gefunden und zwar bei Apple: Sogenannte "Named Streams" mussten in meinem Fall abgeschaltet werden, um das Kopieren wieder zu ermöglichen. Das ist möglich für die Freigabe (vom NAS oder Server) generell oder aber für den einzelnen oder alle Clientbenutzer.

Ich habe "Alle Client-Benutzer" genommen, weil ich nicht nur 10.6er Rechner habe. Das kann man auch einfacher wieder rückgängig machen, wenn man keinen Zugriff auf das NAS hat, und/oder falls doch noch mal ein Update kommt, das mit dieser Änderung nicht zurechtkommt.

Falls das nicht bei allen klappt, lasse ich mal die Workarounds stehen:

Workaround: Mit dem muCommander kann ich bis auf die Umgewöhnung ohne Probleme auf dem NAS-Server arbeiten. Tipp unter Apfeltalk.

Workaround 2: Kopieren vom Client auf den Server funktioniert auch, wenn die Dateien vorher gezippt und auf dem Server entzippt werden (Rechte Maustaste: Komprimieren).

Workaround 3: Färbe ich den zu kopierenden Ordner mit einem Etikett ein, dann funktioniert das Kopieren auch (Apple-Forum). Nehme ich das Etikett wieder weg - dann nicht mehr.

Montag, März 31, 2008

"50 bis 80 % Auslastung pro Kern beim Nichtstun"

Vielleicht ist ja der Fehler inzwischen schon mit einem Update behoben, aber wenn nicht und wenn man's noch braucht, findet man den Verursacher höchstwahrscheinlich hier:

Konfiguration: OSX 10.4.7, 2ghz

Problem: s.o.

Workaround: Im Apple Forum am 28.5.2006. Der netbios-daemon startet x-mal neu pro Sekunde, weil er auf einen Fehler trifft. -> Wird Windows-Sharing ausgeschaltet, hat man das Problem nicht mehr, was natürlich nicht jedem hilft.

Donnerstag, Januar 17, 2008

"Network Host ... is busy, will retry in 30 seconds"; Bonjour- und Appletalk-Drucker drucken nicht

Konfiguration: Verschiedene Macs (G4 und G5, PPC und Intel) unter MacOSX 10.4.11.

Problem: Mehrere Drucker HP 4200, 4600, 5550 sind auf den Macs unter "Appletalk" oder "Bonjour" eingerichtet. Unregelmäßig aber immer mal wieder werden Jobs nicht ausgedruckt und bleiben mit der im Titel angegebenen Fehlermeldung hängen. Aber nie an allen Rechnern gleichzeitig. Immer gibt es den einen oder anderen der darauf ohne Problem drucken kann.

Werden die Drucker, die über einen Windows Printserver angesteuert werden können, über "SMB/Windowsdrucker" eingerichtet, funktioniert das zwar, aber nur solange der Name des Druckers nicht über 12 Zeichen lang ist und das Kennwort für den Printserver nicht geändert wird. Dann müsste theoretisch neu eingerichtet werden. - Blöde Lösung.

Zwei weitere Lösungen stehen im Drucker-Dienstprogramm über "LPD" oder "IPP"zur Verfügung. Dazu wird die IP-Adresse des Druckers eingegeben (steht im Ausdruck der aktuellen Druckerkonfiguration). LPD läuft jetzt für's erste problemlos.

Nachteil: Wahrscheinlich laufen alle Lösungen außer "SMB/Windowsdrucker" nicht über den Printserver.

Freitag, November 10, 2006

"OPI-Server auf Delta läuft nicht mehr"

Konfiguration: Heidelberg Delta-Server (NT4), Deltaversion 8.2 (Build 06), OPI-Version 4.0, Services for Macintosh Version 4.0. Zugriff von Mac G5/2x2,3 mit MacOS 10.4.7.

Situation: Eine alte Freehanddatei mit diversen OPI-Bildern soll überarbeitet nachgedruckt werden. Auf dem G5-Rechner werden die OPI-Laydateien jedoch nur grau angezeigt und lassen sich nicht mehr verknüpfen. Wie alt ist die Datei? Was hat sich geändert:Freehandversion, Rechner, Deltaversion? Läuft der OPI-Server noch richtig? Was kann sonst noch sein?

Lösung: Liegt im Update bei beiden Betriebssystemen. Die Services for Macintosh unter NT laufen über Appletalk also passend zu den Mac-Betriebssystemen bis 10.3.9, und ab Windows 2000 laufen die Services for Macintosh unter TCP/IP, was wiederum auf Appleseite nur das Betriebssystem, ich glaube, ab 10.4 versteht; auf jeden Fall aber 10.4.7.

Über Kreuz läuft gar nichts. Höchstens vielleicht über Extrasoftware.

Eine weitere allerdings für uns nur theoretische Lösung wäre die Freigabe der OPI-Verzeichnisse über SMB. Zugriff ist über MacOSX möglich. Es gibt aber das Problem, dass die dort abgelegten Dateien sich nicht mehr löschen/bearbeiten lasssen. Das lässt sich zwar für einen Teil dieser Dateien durch einen Neustart des Servers wieder ändern, für alle dort deponierten Dateien gilt das jedoch nicht. Außerdem sollte der Server ja eigentlich durchlaufen.

Zur Lösung beigetragen haben ein Heidelberg-Servicetechniker und dieser Thread auf HilfDirSelbst.ch .

Unser pragmatisches Ergebnis aus dieser Geschichte ist: Die noch vorhandenen Aufträge werden unter 10.3.9 ausgegeben und wenn sinnvoll auf InDesign umgesetzt. OPI verwenden wir in Ausnahmefällen und besonders erst wieder, wenn der Server und die Macs upgedatet sind (,wenn dann das Deltasystem noch unterstützt wird ...).