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Dienstag, April 29, 2008

Stufen im Farbverlauf

Konfiguration: Quark 6.52, Acrobat Distiller 5, Metadimension-RIP, Epson Stylus Pro 9880

Problem: Die Ausgabe einer Quarkdatei mit Farbverlauf über die oben genannte Konfiguration endete bei einem ca. 80 cm langen Verlauf mit 8 mm-Stufen.

Ansatz: Ein Nachbau eines Verlaufes in verschiedenen Programmen brachte keine Besserung. Quark 6.52 und Freehand MX über PS und Distiller CS3 kamen identisch raus. Die Verläufe aus InDesign CS3 (PDF-Export) und Photoshop CS3 (TIFF-Datei) sahen zwar farblich etwas anders aus, die Stufen waren jedoch gleich breit.

Das Parsen der PDF-Datei mit dem Quarkverlauf in Photoshop in 300 dpi brachte am Bildschirm einen gleichmäßigen sauberen Verlauf. Die anderen Dateien sahen am Bildschirm auch okay aus.

Erst ein Ausdruck über eine Metadimension-Warteschlange ohne jede weitere Einstellung für den Epson-Plotter ergab ein positives Ergebnis. Der Verlauf sah deutlich besser aus. Eine Heidelberg-Infodatei brachte mich weiter. Auf Seite 71 steht unter anderem: "Eine vielfach unterschätzte Quelle von Abrissen in Verläufen kann eine extreme Prozesskalibrierung sein. Wenn bei der Erstellung einer Prozesskalibrierung zu viele Messwerte benutzt werden oder die Kurve nicht geglättet wird, können Knicke oder steile Abschnitte entstehen. Die dadurch entstehenden Abrisse sind bei kurzen Verläufen besonders sichtbar." Na ja, und nichts anderes macht man ja beim erzeugen eines Profils. Man misst möglichst viele Farbfelder um ein möglichst genauer ICC-Profil erzeugen zu können.

Ob es jetzt ausreicht ein Profil mit weniger Farbfeldern zu erzeugen, muss getestet werden.

Workaround: Dateiausgabe über eine Warteschlange ohne weitere Einstellungen.

PS.: Außerdem ist es möglich ein "Rauschen" einzufügen, wobei sich hier die Farbe leicht ändert. Das geht unter dem ColorProofPro EngineManager/Druckereinstellungen/Installierten Drucker auswählen/Einstellungen/Reiter Spezial/Noise auf ca. 16% stellen. Aber muss man sicherlich selbst ausprobieren, was einem am besten gefällt.

Marken einfügen auf der Signastation (Heidelberg)

Funktioniert am besten über ein DCS2-EPS. Vorhandene Datei in Quark platzieren und als EPS exportieren. Unterkategorie DCS2.

Freitag, November 10, 2006

"OPI-Server auf Delta läuft nicht mehr"

Konfiguration: Heidelberg Delta-Server (NT4), Deltaversion 8.2 (Build 06), OPI-Version 4.0, Services for Macintosh Version 4.0. Zugriff von Mac G5/2x2,3 mit MacOS 10.4.7.

Situation: Eine alte Freehanddatei mit diversen OPI-Bildern soll überarbeitet nachgedruckt werden. Auf dem G5-Rechner werden die OPI-Laydateien jedoch nur grau angezeigt und lassen sich nicht mehr verknüpfen. Wie alt ist die Datei? Was hat sich geändert:Freehandversion, Rechner, Deltaversion? Läuft der OPI-Server noch richtig? Was kann sonst noch sein?

Lösung: Liegt im Update bei beiden Betriebssystemen. Die Services for Macintosh unter NT laufen über Appletalk also passend zu den Mac-Betriebssystemen bis 10.3.9, und ab Windows 2000 laufen die Services for Macintosh unter TCP/IP, was wiederum auf Appleseite nur das Betriebssystem, ich glaube, ab 10.4 versteht; auf jeden Fall aber 10.4.7.

Über Kreuz läuft gar nichts. Höchstens vielleicht über Extrasoftware.

Eine weitere allerdings für uns nur theoretische Lösung wäre die Freigabe der OPI-Verzeichnisse über SMB. Zugriff ist über MacOSX möglich. Es gibt aber das Problem, dass die dort abgelegten Dateien sich nicht mehr löschen/bearbeiten lasssen. Das lässt sich zwar für einen Teil dieser Dateien durch einen Neustart des Servers wieder ändern, für alle dort deponierten Dateien gilt das jedoch nicht. Außerdem sollte der Server ja eigentlich durchlaufen.

Zur Lösung beigetragen haben ein Heidelberg-Servicetechniker und dieser Thread auf HilfDirSelbst.ch .

Unser pragmatisches Ergebnis aus dieser Geschichte ist: Die noch vorhandenen Aufträge werden unter 10.3.9 ausgegeben und wenn sinnvoll auf InDesign umgesetzt. OPI verwenden wir in Ausnahmefällen und besonders erst wieder, wenn der Server und die Macs upgedatet sind (,wenn dann das Deltasystem noch unterstützt wird ...).

Dienstag, Oktober 24, 2006

Streifen in Deltalisten

Konifguration: Heidelberg Delta 8.2. G5 2x2,3, 10.4.8, InDesign 4.04.

Situation: Dokument mit 48 Seiten. Bilder als CMYK-TIFF aus Photoshop 9.02. InDesign 4.04. PS-Datei über Signasetter 8.1-PPD, Erzeugung von Deltalisten mit InRIP-Separation.

Fehler: In den Deltalisten ist im Magentaauszug ein ca. 5 mm breiter vertikaler Streifen enthalten.

Suche: Im aus der PS-Datei erzeugten PDF ist kein Streifen zu sehen. Das Problem tritt scheinbar erst beim Erstellen der Deltalisten auf.

Lösung nach einigem Testen: Bild in InDesign vollständig löschen und neu einfügen. - Einfaches neu verknüpfen reicht nicht.